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Regionen

Solaranlagen in allen Regionen des Kantons Bern

Unser Betrieb steht in Ostermundigen, an der Stadtgrenze von Bern. Von hier aus planen und montieren wir Solaranlagen in fünf Regionen des Kantons, von Biel bis Interlaken und von Langenthal bis Thun.

Wählen Sie Ihre Gemeinde: Die Karte zeigt, wie weit sie von uns entfernt ist, wer dort das Stromnetz betreibt und wie viel vom Solarpotenzial der Dächer schon genutzt wird. Wie wir planen und montieren, steht bei den Solaranlagen aus Ostermundigen.

Entfernung
6 km Luftlinie ab Ostermundigen
Netzbetreiber
Energie Wasser Bern (ewb)
Förderung der Gemeinde
CHF 80 pro kWp über ewb, Speicher CHF 100 pro kWh

Die Einmalvergütung des Bundes gibt es in jeder Gemeinde. Was einzelne Gemeinden dazu zahlen, zeigt die Übersicht der Förderprogramme der Berner Gemeinden.

Standort Prime Solar in Ostermundigen Gemeinden der gewählten Region übrige Gemeinden
Genutzter Anteil des Solarpotenzials auf den Dächern Kanton Bern 11,2 % Schweiz 12,8 %
Genutzt in Bern 7,5 % des Dach-Potenzials, 43’345 kWp Solarleistung registriert
Dach-Potenzial pro Jahr 561 GWh so viel Strom, wie rund 124’700 Vier-Personen-Haushalte brauchen
Strompreis 2027 33,6 Rp./kWh Haushalt mit 4’500 kWh bei ewb, inklusive MWST

Dach-Potenzial: BFE, Solarpotenzial der Schweizer Gemeinden (Ausgabe 2025), alle gut geeigneten Dachflächen zu 70 % belegt, bestehende Anlagen eingerechnet. Genutzter Anteil und Solarleistung: Energie Reporter (geoimpact, EnergieSchweiz), Stand 16.9.2026, registrierte Anlagen im Verhältnis zum Dach-Potenzial. Haushalt mit 4’500 kWh pro Jahr nach BFE. Netzbetreiber und Strompreis: ElCom, Tarife 2027, Kategorie H4. Luftlinie zwischen den Gemeindezentren.

Strasse in einem Berner Vorort mit Mehrfamilienhäusern aus Holz, auf den Ziegeldächern schwarze Solarmodule, im Hintergrund die Alpen
Bern & Agglomeration

Bern und Agglomeration: Köniz, Ostermundigen, Muri, Ittigen, Zollikofen

Unser Betrieb steht in Ostermundigen, die übrigen Gemeinden der Agglomeration liegen 3 bis 10 km entfernt. In der Stadt Bern betreibt Energie Wasser Bern (ewb) das Stromnetz und zahlt CHF 80 pro kWp an neue Solaranlagen, ab 31 kWp pauschal CHF 2’400. In den übrigen Gemeinden der Region ist die BKW zuständig.

Muri bei Bern fördert Batteriespeicher und Solarfassaden, Ittigen zahlt zusätzlich 50 % der Einmalvergütung des Bundes. Die Stadt Bern nutzt 7,5 % des Solarpotenzials ihrer Dächer, den kleinsten Anteil unter den Gemeinden auf dieser Seite.

Gemeinden in der Region Bern & Agglomeration
Gemeinde Netzbetreiber Genutzt Distanz
Bern ewb 7,5 % 6 km
Ostermundigen BKW 13,4 % Standort
Köniz BKW 11,3 % 10 km
Muri bei Bern BKW 12,3 % 3 km
Ittigen BKW 11,2 % 3 km
Zollikofen BKW 13,1 % 5 km
Bolligen BKW 14,9 % 3 km
Weiler im Aaretal mit einem Bauernhaus, dessen Ziegeldach eine Solaranlage trägt, daneben Wiesen und die Aare mit Uferbäumen
Aaretal & Gürbetal

Aaretal und Gürbetal: Münsingen, Belp, Worb

Münsingen und Belp haben eigene Werke: die InfraWerkeMünsingen und die Energie Belp AG. In Worb und Konolfingen betreibt die BKW das Netz, in einem Teil von Worb die Licht- und Kraftgenossenschaft Richigen. Worb zahlt ¼ der Einmalvergütung des Bundes dazu und fördert Batteriespeicher mit CHF 70 pro kWh.

Alle vier Gemeinden nutzen mehr von ihrem Dach-Potenzial als der Kanton Bern im Mittel mit 11,2 %, Münsingen sogar 16,5 %. Von Ostermundigen aus sind es 6 km bis Worb und 12 km bis Konolfingen.

Gemeinden in der Region Aaretal & Gürbetal
Gemeinde Netzbetreiber Genutzt Distanz
Münsingen IWM 16,5 % 10 km
Worb BKW , Teilgebiet: LKG Richigen 14,3 % 6 km
Belp Energie Belp 15,7 % 8 km
Konolfingen BKW 12,7 % 12 km
Chalet aus dunklem Holz mit Geranien an der Laube, auf dem Dach schwarze Solarmodule, dahinter der Thunersee und der Niesen
Thun & Berner Oberland

Thun und Berner Oberland: Steffisburg, Spiez, Interlaken

Thun fördert steile Anlagen mit mehr als 60° Neigung, etwa an Fassaden, mit CHF 300 pro kWp, in die Fassade integrierte mit CHF 1’000 pro kWp. Das Netz betreiben in Thun die Energie Thun AG, in Steffisburg die NetZulg AG, in Interlaken die IBI und in Spiez die BKW.

Spiez zahlt CHF 200 pro kWp, wenn mindestens 60 % der geeigneten Dachfläche eines Gebäudes von vor 2023 belegt werden, und nutzt mit 15,1 % deutlich mehr von seinem Dach-Potenzial als Steffisburg mit 9,7 %. Von Ostermundigen sind es 22 km bis Steffisburg und 42 km bis Interlaken.

Gemeinden in der Region Thun & Berner Oberland
Gemeinde Netzbetreiber Genutzt Distanz
Thun Energie Thun 12,1 % 25 km
Steffisburg NetZulg 9,7 % 22 km
Spiez BKW 15,1 % 32 km
Interlaken IBI 10,7 % 42 km
Emmentaler Bauernhaus mit grossem Walmdach, auf der Südseite eine Solaranlage, davor Weiden mit Kühen im Abendlicht
Emmental & Oberaargau

Emmental und Oberaargau: Burgdorf, Langnau, Langenthal

In Burgdorf betreibt die Localnet AG das Stromnetz, in Langenthal die IB Langenthal AG, in Langnau die BKW. Burgdorf nutzt bereits 15,9 % des Solarpotenzials seiner Dächer, Langnau 10,0 %.

In Langnau liefern die Dächer 31 % ihres Jahresertrags zwischen Oktober und März, mehr als in jeder anderen Gemeinde auf dieser Seite. In Langenthal sind es 27 %. Auf grossen Dächern von Bauernhäusern und Ökonomiegebäuden lassen sich Anlagen mit vielen Kilowatt bauen.

Gemeinden in der Region Emmental & Oberaargau
Gemeinde Netzbetreiber Genutzt Distanz
Burgdorf Localnet 15,9 % 15 km
Langnau i.E. BKW 10,0 % 23 km
Langenthal IB Langenthal 12,7 % 37 km
Gemüsefelder im Seeland mit einem Bauernhof und einer Halle, beide Dächer mit Solarmodulen, am Horizont der Jura
Biel/Bienne & Seeland

Biel/Bienne und Seeland

Biel zahlt 25 % der Kosten von Solaranlagen auf begrünten Dächern, an Fassaden und Balkonen, höchstens CHF 5’000, das Programm läuft bis Ende 2028. Das Netz betreibt in Biel Energie Service Biel/Bienne (ESB), in Lyss und Aarberg die Evolon AG.

Lyss nutzt mit 16,9 % den grössten Anteil seines Dach-Potenzials unter den Gemeinden auf dieser Seite und zahlt an Anlagen bis 25 kWp CHF 500 plus CHF 80 pro kWp, höchstens CHF 2’500. Im Seeland liefern die Dächer rund 26 % ihres Jahresertrags im Winterhalbjahr, etwas weniger als im Emmental oder im Oberland.

Gemeinden in der Region Biel/Bienne & Seeland
Gemeinde Netzbetreiber Genutzt Distanz
Biel/Bienne ESB 10,0 % 28 km
Lyss Evolon 16,9 % 19 km
Aarberg Evolon 15,3 % 19 km

Genutzt: Anteil des Solarpotenzials auf gut geeigneten Dächern, der mit registrierten Anlagen schon belegt ist (Energie Reporter). Distanz: Luftlinie ab Ostermundigen. Winteranteil: Oktober bis März, aus den Monatswerten des BFE.

Netzbetreiber

Welcher Netzbetreiber ist für Ihre Gemeinde zuständig?

Der Netzbetreiber schliesst Ihre Solaranlage ans Stromnetz an, misst, was sie einspeist, und vergütet diesen Strom. In 10 der 21 Gemeinden auf dieser Seite ist es die BKW, in den Städten und einigen Gemeinden ein eigenes Werk.

Für Gemeinden, die hier fehlen, zeigt die Strompreis-Website der ElCom den zuständigen Netzbetreiber und seine Tarife. Vom Strompreis hängt ab, wie viel Sie mit jeder selbst genutzten Kilowattstunde sparen.

Netzbetreiber, Gemeinden und Strompreis 2027 für einen Haushalt mit 4’500 kWh, inklusive MWST
Netzbetreiber Gemeinden Strompreis 2027
BKW Energie AG Ostermundigen, Köniz, Muri bei Bern, Ittigen, Zollikofen, Bolligen, Worb, Konolfingen, Spiez, Langnau i.E. 27,7 bis 28,7 Rp.
Evolon AG Lyss, Aarberg 35,6 Rp.
Energie Belp AG Belp 36,4 Rp.
Energie Service Biel/Bienne (ESB) Biel/Bienne 33,5 Rp.
Energie Thun AG Thun 31,2 Rp.
Energie Wasser Bern (ewb) Bern 33,6 Rp.
IB Langenthal AG Langenthal 33,7 Rp.
Industrielle Betriebe Interlaken (IBI) AG Interlaken 29,9 Rp.
InfraWerkeMünsingen (IWM) Münsingen 33,1 Rp.
Localnet AG Burgdorf 34,5 Rp.
NetZulg AG Steffisburg 33,7 Rp.
Licht- und Kraftgenossenschaft Richigen Worb (Teilgebiet) 35,6 Rp.

Strompreis pro kWh, Kategorie H4 (5-Zimmerwohnung, 4’500 kWh pro Jahr), Standardprodukt, inklusive 8,1 % MWST. Bei der BKW unterscheiden sich die Preise je nach Abgaben der Gemeinde. Quelle: ElCom, Tarife 2027.

  1. Anschlussgesuch vor dem Bau

    Bevor wir montieren, prüft der Netzbetreiber, ob Hausanschluss und Netz den Solarstrom aufnehmen können. Das technische Anschlussgesuch stellen wir für Sie.

    Werkvorschriften BE/JU/SO
  2. Abnahme und Zähler

    Nach der Montage erstellen wir den Sicherheitsnachweis. Danach nimmt der Netzbetreiber die Anlage ans Netz, sein Zähler misst Bezug und Einspeisung getrennt.

  3. Vergütung für eingespeisten Strom

    Seit 2026 vergüten alle Netzbetreiber mindestens den Marktpreis, bei Anlagen unter 30 kW mindestens 6 Rappen pro kWh. Je mehr Strom Sie selbst brauchen, desto weniger hängt der Ertrag davon ab.

    BFE, Referenz-Marktpreise
  4. Wie viel Strom im Haus bleibt und wie viel ins Netz geht, hängt von der Grösse der Anlage ab. Mehr dazu bei Grösse und Ertrag einer Solaranlage fürs Einfamilienhaus.
FAQ

Häufige Fragen zu Solaranlagen im Kanton Bern

Netzbetreiber, Strompreis, Förderung und Bewilligung, je nach Gemeinde.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Schreiben Sie uns kurz über das Anfrageformular. Wir beantworten Fragen zu Ihrer Anlage gerne persönlich.

Frage stellen

Im Kanton Bern: in Bern und der Agglomeration, im Aaretal und Gürbetal, in Thun und im Berner Oberland, im Emmental und Oberaargau sowie in Biel und im Seeland. Unser Betrieb steht in Ostermundigen. Liegt Ihre Gemeinde nicht auf dieser Seite, fragen Sie uns trotzdem an.

Das zeigt die Strompreis-Website der ElCom für jede Schweizer Gemeinde. In der Stadt Bern ist es Energie Wasser Bern (ewb), in vielen Gemeinden rund um Bern und in Spiez, Worb, Konolfingen und Langnau die BKW. Thun, Biel, Burgdorf, Langenthal, Interlaken, Steffisburg, Münsingen, Belp, Lyss und Aarberg haben eigene oder regionale Werke.

Für einen Haushalt mit 4’500 kWh pro Jahr kostet eine Kilowattstunde 2027 im Kanton Bern im Mittel 30,2 Rappen mit MWST, laut ElCom. In den Gemeinden auf dieser Seite reicht die Spanne von 27,7 Rappen bei der BKW, etwa in Ostermundigen, bis 36,4 Rappen in Belp. Je höher der Strompreis, desto mehr sparen Sie mit jeder Kilowattstunde Solarstrom, die Sie selbst brauchen.

Auf den gut geeigneten Dächern im Kanton Bern könnten Solaranlagen laut BFE rund 9’200 GWh Strom pro Jahr erzeugen. Laut Energie Reporter sind davon 11,2 Prozent genutzt, in der ganzen Schweiz 12,8 Prozent. Registriert sind im Kanton Anlagen mit zusammen rund 1’045 Megawatt.

Die Einmalvergütung des Bundes gibt es überall, der Kanton Bern zahlt an Solaranlagen nichts dazu. Eigene Beiträge zahlen die Stadt Bern über ewb mit CHF 80 pro kWp, Ittigen mit 50 Prozent und Worb mit einem Viertel der Einmalvergütung, Spiez mit CHF 200 pro kWp und Lyss für Anlagen bis 25 kWp. Thun fördert steile Anlagen und Fassaden, Biel Anlagen auf Gründächern, an Fassaden und Balkonen, Muri bei Bern Fassaden und Speicher. Köniz und Zollikofen zahlen keine eigenen Beiträge.

Auf dem Dach meist nicht. Genügend angepasste Anlagen werden spätestens 7 Arbeitstage vor Baubeginn über eBau der Gemeinde gemeldet. An Baudenkmälern braucht es immer eine Baubewilligung. Die Meldung erledigen wir für Sie.

Nein. Zwischen Oktober und März liefern die Dächer laut BFE je nach Gemeinde 26 bis 31 Prozent ihres Jahresertrags, am meisten in Langnau i.E., am wenigsten in Lyss. Steile Anlagen und Fassaden liefern im Winter mehr als flache Dächer.

Er prüft vor dem Bau das Anschlussgesuch, nimmt die Anlage nach dem Sicherheitsnachweis ans Netz und vergütet den Strom, den Sie einspeisen. Seit 2026 ist das mindestens der Marktpreis, bei Anlagen unter 30 kW mindestens 6 Rappen pro kWh. Das Anschlussgesuch stellen wir.

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