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Photovoltaik nach Gebäude

Photovoltaik für die Landwirtschaft: Solarstrom vom Scheunendach

Scheunen und Ställe haben grosse, zusammenhängende Dächer. 2025 kamen in der Schweiz 1’317 Solaranlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden dazu, im Schnitt mit 83,6 kW. Das ist gut sechsmal so viel wie auf einem Einfamilienhaus.

Wie viel von diesem Strom der Hof selbst braucht, hängt vor allem vom Melksystem und von der Heubelüftung ab. Rechnen Sie es unten nach. Planung, Montage und Netzanschluss übernehmen wir als Elektrofachbetrieb, mehr zu unseren Solaranlagen für Bauernhöfe im Kanton Bern.

Moderner Laufstall aus Holz mit einem langen Dach voller schwarzer Solarmodule, daneben ein altes Berner Bauernhaus, davor weiden Simmentaler Kühe
Melksystem
40

rund 38’000 kWh Strom pro Jahr

420 m²

84 kWp, rund 76’000 kWh pro Jahr

Ein Tag auf dem Hof, Leistung in kW
  • Solarstrom
  • Hofverbrauch
  • mit Melkroboter
  • selbst genutzt
  • Skala bis 50 kW
Solarstrom selbst genutzt 26 % 19’900 kWh pro Jahr, das deckt 52 % des Hofverbrauchs
Wert des Solarstroms pro Jahr CHF 8’500 eingesparter Netzstrom plus Rücklieferung, ohne MWST
Einmalvergütung CHF 27’000 einmalig für 84 kWp angebaut, von Pronovo

Modell mit einem mittleren Tag pro Monat: 750 kWh pro Kuh und Jahr (AgroCleanTech: 30’000 kWh für einen Stall mit 40 Milchkühen), im Melkstand gemolken von 5 bis 7 und von 17 bis 19 Uhr. Heubelüftung rund 200 kWh pro Kuh von 10 bis 18 Uhr, nach einer BFE-Erhebung von 2001. 5 m² Dach pro kWp, Ertrag 900 kWh pro kWp nach PVGIS für Bern, ohne Speicher. Strom BKW 2027 für Kleinbetriebe 21,42 Rp., Rücklieferung 7,57 Rp. (Mittel 2026), beides ohne MWST. Ihr Lastgang zeigt, wann der Hof wirklich Strom braucht.

Scheune und Stall

Warum Scheunen- und Stalldächer im Kanton Bern ideal für Solarstrom sind

Im Kanton Bern gibt es 9’392 Landwirtschaftsbetriebe, 4’293 davon liefern Milch. Ihre Scheunen und Ställe haben grosse, meist wenig verschattete Dächer, auf denen sich viel mehr Strom erzeugen lässt, als der Hof selbst braucht.

Eine durchschnittliche Anlage auf einem landwirtschaftlichen Gebäude liefert rund dreimal so viel Strom, wie ein Durchschnittsbetrieb verbraucht. Darum lohnt es sich, Eigenverbrauch und Netzanschluss von Anfang an mitzuplanen.

Leistung
Ø neue Anlage auf landwirtschaftlichen Gebäuden 2025 83,6 kW
Ø Anlage auf Einfamilienhäusern 2025 13,4 kWp
Strom pro Jahr
Ertrag dieser Anlage bei 900 kWh pro kWp 75’000 kWh
Verbrauch eines Schweizer Durchschnittsbetriebs 20’000 kWh
Zubau 2025: BFE/Swissolar, Statistik Sonnenenergie 2025 (1’317 Anlagen mit 110,1 MW). Verbrauch: Bauernverband, Merkblatt Photovoltaik 2025. Betriebe: BFS 2025.
  • Ost und West belegen

    Mit Melkstand braucht der Hof am meisten Strom am Morgen und am Abend. Module auf der Ost- und der Westseite des Dachs liefern zu diesen Zeiten mehr als eine reine Südanlage, das kann für den Eigenverbrauch Vorteile bringen.

    LK Niederösterreich, PV für den Milchviehstall
  • Warme Dachluft fürs Heu

    Für die Heubelüftung wird Luft unter dem Dach angesaugt und dabei um 6 bis 10 °C erwärmt. Unter Solarmodulen erwärmt sie sich stärker als unter Faserzement oder Ziegeln, die Dachabsaugung funktioniert also auch mit einer Solaranlage.

    Agroscope/Grangeneuve, Heubelüftung
  • Tragfähigkeit prüfen

    Bei älteren Scheunen prüfen wir vor der Offerte Zustand, Alter und Tragfähigkeit des Dachs. In Grenzfällen braucht es einen statischen Nachweis, bevor die Module aufs Dach kommen.

    Bauernverband, Merkblatt Photovoltaik
  • Brandschutz im Stall

    Stall, Futter- und Heulager gelten als feuergefährdete Räume. Wechselrichter montieren wir ausserhalb, Gleichstromleitungen führen wir dort in nicht brennbaren Rohren. Die Feuerwehr erhält einen Plan mit Modulen, Leitungen und Schaltern.

    VKF-Merkblatt Solaranlagen
Eternitdach

Eternitdach mit Asbest: Dachsanierung und Solaranlage kombinieren

Viele Scheunen tragen noch Wellplatten aus Faserzement. Enthalten sie Asbest, empfiehlt die Suva, das Dach vor der Montage einer Solaranlage komplett zu ersetzen. Wer trotzdem darauf montiert, braucht ein Konzept gegen Asbeststaub im Gebäude und Schutz gegen Durchbruch und Absturz.

Dachsanierung und Solaranlage in einem Zug sparen ein zweites Gerüst. Auf dem neuen Dach kann die Solaranlage auch die Ziegel oder Platten ersetzen, mehr dazu bei der Indach-Solaranlage statt neuer Wellplatten. Vor der Offerte klären wir, ob Ihr Dach Asbest enthält.

Suva, Installationsarbeiten auf asbesthaltigen Faserzement-Dachplatten

Scheunendach während der Sanierung: links alte graue Wellplatten mit Moos, rechts neue Dachlatten und schwarze Solarmodule, an der Traufe ein Gerüst mit Netz
  1. Material bestimmen Faserzement-Wellplatten waren bis 1991 im Handel. Bei Dächern aus der Zeit vor 1990 ist mit Asbest zu rechnen, Klarheit bringt nur eine Probe im Labor. Suva, Asbest erkennen
  2. Platten zerstörungsfrei abbauen Intakte Platten im Freien dürfen instruierte Fachleute nach der Anleitung der Suva abbauen: Befestigungen befeuchten, nicht brechen, sägen oder bohren, nicht wiederverwenden. Meldepflichtige Sanierungen übernimmt eine von der Suva anerkannte Firma, gemeldet 14 Tage vorher. Suva, Faserzementplatten im Freien entfernen
  3. Fachgerecht entsorgen Die Platten werden staubdicht verpackt und mit «Achtung, enthält Asbest» beschriftet. Gebundener Asbest kommt auf eine Deponie Typ B. AWA Kanton Bern, Merkblatt Asbest
  4. Neues Dach melden Wird mindestens die Hälfte einer Dachfläche ab 20 m² erneuert, braucht es im Kanton Bern über eBau eine Meldung zur Solareignung. Eine Pflicht, Solaranlagen zu bauen, entsteht daraus nicht. Kanton Bern, Vollzugshilfe EN-Solar BE
  5. Solaranlage auf dem neuen Dach Auf die neue Unterkonstruktion kommen Module als Aufdach-Anlage oder direkt als Dachhaut. Integrierte Anlagen erhalten bis 30 kWp CHF 400 statt 360 pro kWp, von 30 bis 100 kWp CHF 330 statt 300. Energieförderungsverordnung, Anhang 2.1
Eigenverbrauch

Eigenverbrauch auf dem Hof: Melkroboter, Kühlung, Trocknung

Auf einem Milchviehbetrieb brauchen Melkanlage, Warmwasser, Reinigung und Milchkühlung am meisten Strom. Ein Stall mit 40 Milchkühen kommt auf rund 30’000 kWh im Jahr.

Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach, die der Hof gleich selbst braucht, ersetzt teuren Netzstrom. Am besten passen Verbraucher, die tagsüber laufen: die Heubelüftung im Sommer, ein Melkroboter, Boiler und Kühlung, wenn sich ihre Laufzeit verschieben lässt. Wie gross ein Speicher sein sollte, steht bei Batteriespeicher und ihre Wirtschaftlichkeit.

Wohin der Strom auf einem Milchviehbetrieb geht Durchschnittsbetrieb mit 16 Kühen, 14’000 kWh im Jahr
  • Heubelüftung 3’000–4’000 kWh
  • Heisswasser und Reinigung 3’000 kWh
  • Lüftung, Heizung, Wärmelampen 3’000 kWh
  • Milchkühlung 1’000–2’000 kWh
  • Melkanlage 1’000–2’000 kWh
  • Licht 1’000 kWh

Erhebung des BFE von 2001. Die Anteile zeigen die Grössenordnung, heutige Betriebe sind grösser und brauchen mehr Strom. Quelle: BFE, Rationelle Energieanwendung in der Landwirtschaft, AgroCleanTech in Schweizer Landtechnik 12/2022.

Simmentaler Kuh in einer Melkroboter-Box aus Chromstahl, die Melkbecher sind angesetzt, im Hintergrund liegen Kühe in den Liegeboxen
  • Melkroboter

    Ein automatisches Melksystem verteilt den Verbrauch gleichmässiger über den Tag als ein Melkstand mit Spitzen am Morgen und am Abend. So fällt mehr davon in die Stunden mit Solarstrom.

    LK Niederösterreich, PV für den Milchviehstall
  • Zuerst sparen

    Die Vakuumpumpe der Melkanlage braucht 3’600 bis 6’600 kWh im Jahr, ein Frequenzumformer spart im Schnitt rund zwei Drittel davon. Eine Wärmerückgewinnung aus der Milchkühlung wärmt das Reinigungswasser vor und spart rund 5’000 kWh.

    AgroCleanTech, Faktenblatt Frequenzumformer
  • Speicher für die Melkzeiten

    Ein Batteriespeicher verschiebt Solarstrom vom Mittag in den Abend. Auf landwirtschaftlichen Gebäuden kamen 2025 609 Speicher dazu. Über die Strukturverbesserung kann der Bund bis Ende 2026 CHF 100 pro kWh beitragen, das Gesuch geht vor dem Kauf ans kantonale Amt für Landwirtschaft.

    Strukturverbesserungsverordnung, Anhang 6
Netz und Rücklieferung

Netzanschluss und Rücklieferung bei grossen Dachflächen

Eine grosse Anlage auf der Scheune speist den grössten Teil ihres Stroms ins Netz. Vergütet wird mindestens der Marktpreis, 2026 je nach Quartal 3,90 bis 10,27 Rappen. Die Mindestvergütung des Bundes sinkt bei Anlagen mit Eigenverbrauch ab 30 kW mit jedem zusätzlichen Kilowatt und fällt ab 150 kW ganz weg.

Bei 84 kWp, der Durchschnittsgrösse auf landwirtschaftlichen Gebäuden, sind es noch 2,1 Rappen. Darum zählt jede Kilowattstunde, die der Hof selbst braucht. Wer auf dem Hof zusätzlich einen Betrieb führt, findet mehr zu Lastgang und Abschreibung bei den Solaranlagen für Betriebe mit hohem Tagesverbrauch.

Mindestvergütung nach Anlagengrösse Rappen pro kWh, bezahlt wird mindestens der Referenzmarktpreis
Referenzmarktpreis 2026 84 kWp: 2,1 Rp.
  • mit Eigenverbrauch
  • ohne Eigenverbrauch
  • Marktpreis 3,9–10,3 Rp. (1.–3. Quartal 2026)

Liegt der Marktpreis eines Quartals unter der Mindestvergütung, zahlt der Netzbetreiber die Differenz nach. Anlagen ohne Eigenverbrauch erhalten zwischen 30 und 150 kW mindestens 6,2 Rappen.

Energieverordnung Art. 12
  • Anschlussgesuch und Netz

    Vor dem Bau reichen wir beim Netzbetreiber das technische Anschlussgesuch ein. Bei der BKW gehen rund 85 Prozent der Anschlüsse ohne weitere Arbeiten. Muss das Netz auf dem Land verstärkt werden, kann das bis zu 2 Jahre dauern.

    BKW, Factsheet Anschlussgesuch
  • Anschlussleitung ausserhalb der Bauzone

    Für Solaranlagen verlangt die BKW ausserhalb der Bauzone keinen Netzkostenbeitrag, der Anschluss richtet sich nach Kabelquerschnitt und Länge. Muss die Leitung für eine Anlage über 50 kW verstärkt werden, werden bis zu CHF 50 pro kW über das Übertragungsnetz vergütet.

    BKW, Tarifblatt ausserhalb Bauzone
  • Höchstens 70 Prozent einspeisen

    Neue Anlagen speisen höchstens 70 Prozent ihrer Modulleistung ins Netz ein, so empfiehlt es die Branche und so plant die BKW. Die Grenze gilt nur für die Einspeisung: Mit einem Energiemanagement nutzt der Hof den Strom darüber selbst, etwa für Boiler oder Speicher. Der Verlust darf höchstens 3 Prozent des Jahresertrags betragen.

    VSE/VSGS, Netzdienliche Einspeiseregelung
  • Vergütung ab 2027

    Ab 2027 vergütet die BKW neuen Anlagen den Strompreis zum Zeitpunkt der Einspeisung, dafür braucht es einen Smart Meter. Für Herkunftsnachweise zahlt sie zurzeit zusätzlich 2 Rappen pro kWh.

    BKW, Dynamische Abnahmevergütung
Förderung

Förderung für Landwirtschaftsbetriebe

Auch auf dem Hof ist die Einmalvergütung von Pronovo der wichtigste Beitrag. Ab 30 kWp sinkt der Ansatz pro kWp, ab 100 kWp gilt für angebaute und integrierte Anlagen derselbe Betrag. Anlagen von 30 bis 100 kWp kosteten 2025 im Median CHF 1’428 pro kWp ohne MWST.

Wie die Preise mit der Grösse sinken, zeigen die Preise grosser Solaranlagen pro kWp. Wie das Gesuch bei Pronovo abläuft, steht bei Gesuch und Fristen der Einmalvergütung. Eine Energieberatung nach agriPEIK zahlt EnergieSchweiz bis 30. April 2027 zu 60 Prozent.

Einmalvergütung nach Anlagengrösse, in CHF
Anlage angebaut integriert
30 kWp 10’800 12’000
50 kWp 16’800 18’600
84 kWp Ø Hof 2025 27’000 29’820
100 kWp 31’800 35’100
150 kWp 44’300 47’600
200 kWp 56’800 60’100

Pro kWp bis 30 kWp CHF 360 angebaut und 400 integriert, von 30 bis 100 kWp 300 und 330, darüber 250. Ab 100 kWp kann das Gesuch vor dem Bau eingehen. Quelle: Energieförderungsverordnung, Anhang 2.1.

  • Strukturverbesserung

    Für Anlagen, die mehrheitlich den Hof versorgen, gibt es über die Strukturverbesserung CHF 100 Beitrag und CHF 100 Investitionskredit pro kW. Das geht nur ohne Einmalvergütung und nur bis Ende 2026. Für Batteriespeicher, die keine Einmalvergütung erhalten, gilt derselbe Ansatz pro kWh.

    Strukturverbesserungsverordnung, Anhang 6
  • Investitionskredit

    Die Bernische Stiftung für Agrarkredite führt wegen knapper Mittel eine Warteliste, im Lauf von 2026 rund 17 Monate. Neue Gesuche werden um 15 Prozent gekürzt. Wer finanzieren will, klärt das früh mit dem Amt für Landwirtschaft.

    LANAT, Merkblatt Agrarkredite
  • Steuern

    Separat aktiviert, lässt sich die Anlage im Kanton Bern in den ersten zwei Jahren mit je bis zu 50 Prozent abschreiben, danach mit bis zu 40 Prozent. Die Rücklieferung ist steuerbarer Ertrag, Strom für den Betrieb weder Ertrag noch Aufwand.

    Steuerverwaltung Kanton Bern
  • Solarpflicht bei neuen Ställen

    Neue Bauten im Kanton Bern brauchen eine Solaranlage, ausdrücklich auch unbeheizte, also in der Regel auch neue Ställe und Scheunen: mindestens 10 Prozent der anrechenbaren Gebäudefläche, geeignete Dächer zu 60 Prozent belegt.

    Kanton Bern, Vollzugshilfe EN-Solar BE
FAQ

Häufige Fragen zu Photovoltaik in der Landwirtschaft

Eternitdach, Anlagengrösse, Bewilligung und Förderung auf dem Hof.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Schreiben Sie uns kurz über das Anfrageformular. Wir beantworten Fragen zu Ihrer Anlage gerne persönlich.

Frage stellen

Ja, vor allem wenn der Hof einen grossen Teil des Stroms selbst braucht. Jede selbst genutzte kWh spart bei der BKW 2027 rund 21,4 Rappen ohne MWST, für eingespeisten Strom gab es 2026 im Mittel 7,6 Rappen. In unserem Modell nutzt ein Hof mit 40 Kühen, Melkstand und Heubelüftung von 84 kWp rund 26 Prozent selbst, mit Melkroboter 29 Prozent.

Die Suva empfiehlt, ein asbesthaltiges Dach vor der Montage komplett zu ersetzen. Wer trotzdem montiert, braucht ein Konzept gegen Asbeststaub im Gebäude und Schutz gegen Durchbruch und Absturz. Gebohrt wird nur nass, mit tiefer Drehzahl und Absaugung, mit Maske FFP3 und Schutzanzug.

Intakte Platten im Freien dürfen instruierte Fachleute nach der Anleitung der Suva zerstörungsfrei abbauen, ohne sie zu brechen, zu sägen oder anzubohren. Meldepflichtige Asbestsanierungen dürfen nur von der Suva anerkannte Firmen ausführen, gemeldet mindestens 14 Tage vorher. Die Platten gehen verpackt auf eine Deponie Typ B.

So gross, dass der Ertrag zum Verbrauch und zum Netzanschluss passt. Bis 30 kW gibt es mindestens 6 Rappen pro eingespeiste kWh, mit Eigenverbrauch darüber anteilig weniger, ab 150 kW keine Mindestvergütung mehr. Die Einmalvergütung beträgt für 50 kWp CHF 16’800 und für 100 kWp CHF 31’800.

Meist nicht, auch in der Landwirtschaftszone. Genügend angepasste Dachanlagen, die höchstens 20 cm über die Dachfläche ragen, werden spätestens 7 Arbeitstage vor Baubeginn über eBau gemeldet. Für Gebäude, die im Bauinventar als K-Objekte geführt sind, braucht es eine Baubewilligung.

Ja, die Einmalvergütung von Pronovo wie für alle Anlagen. Alternativ gibt es über die Strukturverbesserung bis Ende 2026 CHF 100 Beitrag und CHF 100 Investitionskredit pro kW, aber nicht zusätzlich zur Einmalvergütung. Für Batteriespeicher gilt derselbe Ansatz pro kWh, das Gesuch geht vor dem Kauf an das kantonale Amt für Landwirtschaft.

Agri-PV sind Solaranlagen über oder neben Kulturen auf landwirtschaftlicher Nutzfläche. Nach dem Raumplanungsgesetz gelten sie als standortgebunden, wenn sie die Landwirtschaft nicht beeinträchtigen und der Produktion Vorteile bringen oder der Forschung dienen. Es braucht eine Baubewilligung mit Interessenabwägung, und die Anlage muss nach dem Betrieb zurückgebaut werden.

Für Ställe eignen sich Module, die nach der Norm IEC 62716 auf Ammoniakbeständigkeit geprüft sind, das steht im Datenblatt. Staub und Abluft aus dem Stall verschmutzen die Module stärker als auf einem Wohnhaus. Wie stark, hängt von Windrichtung, Abluftkanälen und Dachneigung ab, flache Dächer brauchen mehr Reinigung.

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