Solaranlage für Ihr Einfamilienhaus im Kanton Bern
Neue Solaranlagen auf Schweizer Einfamilienhäusern hatten 2025 im Schnitt 13,4 kWp. Wie gross die Anlage auf Ihrem Dach sein sollte, hängt von der Dachfläche und von Ihrem Verbrauch ab: Mit Wärmepumpe und E-Auto braucht ein Haushalt mehr als doppelt so viel Strom.
Wir planen die Anlage, montieren sie und schliessen sie als Elektrofachbetrieb selbst an, mit Netzanmeldung und Förderantrag. Mehr zu unserer Photovoltaik in Bern und Umgebung.



Was gehört zu Ihrem Haus?
Rechenbeispiel für eine Aufdachanlage, die übers Jahr so viel Strom liefert, wie das Haus braucht. Preise nach der Preisbeobachtungsstudie 2025 von EnergieSchweiz, Einmalvergütung nach Pronovo. Ihre Offerte richtet sich nach Dach, Zählerplatz und Modulwahl.
Solaranlage fürs Einfamilienhaus: das Wichtigste
Eine Solaranlage mit 10 kWp kostet auf einem Einfamilienhaus rund CHF 20’000 bis 27’500 inklusive MWST. Davon gehen CHF 3’600 Einmalvergütung ab, den Rest können Sie im Kanton Bern von den Steuern abziehen. Mit Wärmepumpe und E-Auto passt meist eine Anlage über 10 kWp, ohne reichen oft 5 kWp für die Jahresbilanz.
- 13,4 kWp
- durchschnittliche Grösse neuer Solaranlagen auf Schweizer Einfamilienhäusern 2025 BFE / Swissolar, Statistik Sonnenenergie 2025
- CHF 1’904
- kostete ein kWp im Kanton Bern 2025 im Median (Anlagen 10–30 kWp, ohne MWST). Schweizweit waren es CHF 1’911 EnergieSchweiz, Preisbeobachtungsstudie 2025
- über 10 kWp
- braucht ein typischer Haushalt mit Wärmepumpe und E-Auto für eine ausgeglichene Jahresbilanz, ohne sind es 3 bis 4 kWp EnergieSchweiz, Faktenblatt Eigenverbrauch
- CHF 3’600
- Einmalvergütung des Bundes für eine 10-kWp-Anlage auf dem Dach. Die Anlage selbst kostet rund CHF 20’000 bis 27’500 Pronovo, Ansätze 2026
- CHF 80
- pro kW zahlt ewb zusätzlich für Solaranlagen in der Stadt Bern, Gesuch vor Baubeginn Energie Wasser Bern, Förderprogramm
- ab 50 %
- einer erneuerten Dachfläche gilt im Kanton Bern seit 2026 eine Meldepflicht zur Solareignung, für Dachflächen ab 20 m² AUE Kanton Bern, Vollzugshilfe Solarausstattungspflicht
Stand Oktober 2026. Richtpreise nach dem Median der Preisbeobachtungsstudie 2025 von EnergieSchweiz, inklusive 8,1 Prozent MWST.
Wie gross muss die Solaranlage für ein Einfamilienhaus in Bern sein?
Jedes kWp liefert im Schweizer Mittel rund 900 kWh pro Jahr. Ein Haushalt mit 4’500 kWh Verbrauch braucht für eine ausgeglichene Jahresbilanz also rund 5 kWp, mit Wärmepumpe 9,5 kWp und mit Wärmepumpe und E-Auto 12,5 kWp.
EnergieSchweiz empfiehlt, die ganze geeignete Dachfläche zu belegen, weil Wärmepumpe und E-Auto oft später dazukommen. Gerüst und Planung fallen ohnehin an, jedes zusätzliche Modul kostet deshalb verhältnismässig wenig. Wie viel Sonne Ihr Dach bekommt, zeigt der Solarkataster des Bundes auf sonnendach.ch.
- Verbrauch
- 4’500 kWh
- Dachfläche
- rund 25 m²
- Module à 430 W
- 12
- Verbrauch
- 8’500 kWh
- Dachfläche
- rund 48 m²
- Module à 430 W
- 23
- Verbrauch
- 11’000 kWh
- Dachfläche
- rund 63 m²
- Module à 430 W
- 30
Was Ihr Dach mitbestimmt
- Ausrichtung
- Ein Süddach liefert übers Jahr am meisten. Ost- und Westdächer liefern etwas weniger, dafür mehr am Morgen und am Abend, wenn im Haus Strom gebraucht wird.
- Neigung und Fläche
- Heutige Module brauchen rund 5 m² pro kWp. Dachfenster, Kamine und Lukarnen verkleinern die nutzbare Fläche.
- Schatten
- Bäume, Nachbarhäuser und Kamine kosten Ertrag. Wir planen die Belegung so, dass beschattete Module die übrigen möglichst wenig bremsen.
- Zustand des Dachs
- Muss das Dach in den nächsten Jahren saniert werden, lohnt es sich, beides zu kombinieren. Eine Option ist eine Indach-Anlage bei einer Dachsanierung .
Was kostet eine Solaranlage für ein Einfamilienhaus?
Eine Aufdachanlage mit 10 bis 30 kWp kostete 2025 im Median CHF 1’911 pro kWp ohne MWST, im Kanton Bern CHF 1’904. Für 10 kWp sind das rund CHF 20’000 bis 27’500 inklusive MWST, vor Förderung. Kleinere Anlagen kosten pro kWp mehr, im Median CHF 2’497, weil Gerüst, Planung und Anschluss fast gleich viel kosten.
Die Preise sind 2025 weiter gesunken, bei kleinen Anlagen um 9 Prozent. Beispiele für andere Anlagengrössen finden Sie in der Kostenübersicht für Solaranlagen 2026.
Mediane je Kategorie, sie ergeben zusammen nicht genau 100 Prozent. Quelle: EnergieSchweiz, Preisbeobachtungsstudie 2025.
Rechenbeispiel 10 kWp, bestehendes Haus
- Anlage inklusive MWST
- CHF 23’500
- Einmalvergütung Pronovo
- − CHF 3’600
- Steuerersparnis bei 25 % Grenzsteuersatz
- − CHF 5’000
- Nettokosten
- rund CHF 14’900
Die Steuerersparnis hängt von Ihrem Einkommen ab. Im Kanton Bern ist die Investition nach Abzug der Einmalvergütung auch beim Neubau abziehbar, bei der Bundessteuer nur bei bestehenden Häusern.
Lohnt sich ein Batteriespeicher im Einfamilienhaus?
Ein Speicher lohnt sich vor allem, wenn Sie abends und nachts viel Strom brauchen und die Anlage tagsüber deutlich mehr liefert, als Sie gleichzeitig verbrauchen. Er hebt den Mittagsstrom für den Abend auf, im Sommer oft bis zum nächsten Morgen. Im Winter wird er an trüben Tagen selten voll.
Welche Grösse passt, was ein Speicher kostet und ob sich Nachrüsten lohnt, rechnen wir auf der Seite zur Solaranlage mit Speicher vor.
- 15–30 %
- Eigenverbrauch ohne Speicher
- bis 80 %
- mit Wärmepumpe, Energiemanagement und Speicher
- 12 kWh
- durchschnittlicher Speicher im Einfamilienhaus 2024
- CHF 586
- pro kWh Speicher, installiert 2025
Welche Förderung gibt es für Einfamilienhäuser im Kanton Bern?
Für ein Einfamilienhaus im Kanton Bern gibt es die Einmalvergütung des Bundes und den Steuerabzug, in der Stadt Bern zusätzlich einen Beitrag von ewb. Der Kanton fördert Solaranlagen auf Wohnhäusern nicht direkt. Wichtig sind die Fristen: Manche Gesuche müssen vor dem Bau eingehen. Alle Ansätze stehen bei den Fristen und Ansätzen der Solarförderung.
Einmalvergütung des Bundes
CHF 3’600 für 10 kWp auf dem DachPronovo zahlt CHF 360 pro kWp, für dachintegrierte Anlagen CHF 400. Das Gesuch folgt nach der Inbetriebnahme, ausbezahlt wird im Schnitt rund zwei Monate nach dem Gesuch.
Steuerabzug im Kanton Bern
100 % der Investition nach Abzug der EinmalvergütungGilt im Kanton Bern seit 2024 auch für Neubauten, bei der Bundessteuer nur für bestehende Häuser. Erträge aus der Rücklieferung müssen Sie bei Anlagen bis 10 kWp nicht deklarieren.
Beitrag in der Stadt Bern
CHF 800 ewb, CHF 80 pro kW bis 30 kWpEnergie Wasser Bern fördert Solaranlagen auf Stadtgebiet zusätzlich zur Einmalvergütung. Das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht sein.
Vergütung für eingespeisten Strom
ab 6 Rp. pro kWh, Anlagen unter 30 kWSeit 2026 zahlen die Netzbetreiber den Referenz-Marktpreis des Quartals, mindestens 6 Rp. Die BKW vergütete im ersten Quartal 10,27 Rp., im zweiten 6,00 Rp.
In dieser Reihenfolge reichen wir die Gesuche ein
- 1 Vor Baubeginn Fördergesuch bei ewb (nur Stadt Bern) und Anschlussgesuch beim Netzbetreiber
- 2 7 Arbeitstage vor Baubeginn Meldung der Solaranlage an die Gemeinde über eBau
- 3 Nach der Inbetriebnahme Gesuch für die Einmalvergütung bei Pronovo
- 4 In der Steuererklärung Abzug im Jahr, in dem Sie die Rechnung bezahlt haben
Quellen: Pronovo, Energie Wasser Bern, Steuerverwaltung und Amt für Umwelt und Energie des Kantons Bern. Die Steuererklärung bleibt Ihre Sache, die übrigen Gesuche erledigen wir.
So läuft die Montage auf Ihrem Dach ab
Auf dem Dach eines Einfamilienhauses sind wir meist ein bis drei Tage. Vorher stehen Besichtigung, Meldung und Anschlussgesuch an, danach Anschluss und Abnahme. Für die Arbeiten am Zählerkasten brauchen wir Zugang zum Haus.
- Vorher
Besichtigung und Belegungsplan
Wir prüfen Ziegel, Lattung und Zählerplatz und legen fest, wo die Module liegen und wo Leitungen und Wechselrichter hinkommen.
- Vorher
Meldung und Anschlussgesuch
Die Meldung an die Gemeinde geht spätestens sieben Arbeitstage vor Baubeginn über eBau, das Anschlussgesuch an Ihren Netzbetreiber.
- Tag 1
Gerüst und Absturzsicherung
Ab 2 Metern Absturzhöhe ist eine Absturzsicherung vorgeschrieben. Beim Einfamilienhaus ist das meist ein Fassadengerüst mit Seitenschutz an der Traufe. (Suva)
- Tag 1–2
Unterkonstruktion und Module
Dachhaken unter den Ziegeln, darauf Aluminiumschienen und die Module. Auf einem Einfamilienhaus dauert das meist ein bis drei Tage.
- Tag 2–3
Wechselrichter und Anschluss
Leitungen ins Haus, Wechselrichter montieren, Anschluss im Zählerkasten. Das erledigen wir als Elektrofachbetrieb selbst.
- Danach
Inbetriebnahme und Abnahme
Sicherheitsnachweis, Kontrolle durch den Netzbetreiber, Monitoring auf Ihrem Handy und das Gesuch für die Einmalvergütung.
Solaranlage mit Wärmepumpe und E‑Auto kombinieren
Wärmepumpe und E-Auto sind im Einfamilienhaus die grössten Stromverbraucher. Mit einer Solaranlage zahlen sie sich am meisten aus, wenn sie laufen, während die Sonne scheint. Dafür reicht oft eine Einstellung an der Wärmepumpe und eine Wallbox, die den Überschuss erkennt.
Im Winter braucht die Wärmepumpe am meisten Strom, die Solaranlage liefert dann am wenigsten. Den grössten Teil des Winterstroms beziehen Sie deshalb weiter aus dem Netz, auch mit Speicher.
Wärmepumpe
4’000 kWh Strombedarf pro Jahr, grobLassen Sie die Wärmepumpe das Warmwasser kurz nach Mittag aufheizen. Das kostet nichts und bringt laut EnergieSchweiz am schnellsten mehr Eigenverbrauch.
E-Auto
2’500 kWh 15’000 km pro Jahr bei 17 kWh pro 100 kmEine Wallbox mit Überschussladen lädt dann, wenn das Dach mehr liefert, als das Haus braucht. Mehr dazu: E-Auto mit Solarstrom laden.
Energiemanagement
SG Ready Schnittstelle vieler WärmepumpenEin Energiemanagement schaltet Wärmepumpe, Wallbox und Speicher nach der Produktion. Über die SG-Ready-Schnittstelle lässt sich die Wärmepumpe direkt ansteuern.
- Mittag Warmwasser aufheizen, E-Auto laden, Waschmaschine
- Nachmittag Überschuss in den Speicher oder ins Netz
- Abend Kochen und Licht aus dem Speicher, sonst aus dem Netz
Häufige Fragen zur Solaranlage im Einfamilienhaus
Antworten zu Preis, Anlagengrösse, Modulen, Dach und Solarpflicht für Einfamilienhäuser im Kanton Bern.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Schreiben Sie uns kurz über das Anfrageformular. Wir beantworten Fragen zu Ihrer Anlage gerne persönlich.
Frage stellenEine Aufdachanlage mit 10 kWp kostet rund CHF 20’000 bis 27’500 inklusive MWST. 2025 lag der Median für Anlagen von 10 bis 30 kWp bei CHF 1’911 pro kWp ohne MWST, für kleinere Anlagen bei CHF 2’497 (EnergieSchweiz). Davon gehen die Einmalvergütung von CHF 360 pro kWp und der Steuerabzug ab.
Rund 4,5 kWp. Im Schweizer Mittel liefert jedes kWp 900 kWh pro Jahr. Das sind etwa 11 Module à 430 Watt auf rund 23 m² Dachfläche. Ein Süddach liefert eher mehr, ein Ost-West-Dach etwas weniger.
Für 10 kWp sind es mit heutigen Modulen von rund 430 Watt etwa 24 Module auf rund 50 m² Dachfläche. Neue Anlagen auf Schweizer Einfamilienhäusern hatten 2025 im Schnitt 13,4 kWp, das entspricht etwa 32 Modulen.
Ja. Ost- und Westdächer liefern übers Jahr etwas weniger als ein gleich grosses Süddach, dafür mehr am Morgen und am Abend. Das passt oft gut zum Verbrauch im Haushalt und erhöht den Eigenverbrauch. Wie viel Ihr Dach liefert, zeigt der Solarkataster des Bundes auf sonnendach.ch.
Für Neubauten ja: Seit dem 1. Januar 2026 müssen neue Gebäude im Kanton Bern mit Solaranlagen auf mindestens 10 Prozent der anrechenbaren Gebäudefläche ausgestattet werden. Für Wohnbauten bis 300 m² gilt eine Erleichterung, dort reicht eine Anlage für den halben Normbedarf. Für bestehende Häuser gibt es keine Pflicht. Wer jedoch mindestens die Hälfte einer Dachfläche ab 20 m² erneuert, muss die Solareignung vorher über eBau melden.
Solarmodule halten oft 25 bis 30 Jahre und länger. Viele Hersteller geben eine Leistungsgarantie über 25 Jahre oder mehr. Wechselrichter werden meist früher ersetzt, oft nach 10 bis 15 Jahren. Massgebend sind die Garantien im Datenblatt der gewählten Produkte.
Ja, wenn auf dem Dach Platz ist und Wechselrichter und Anschluss dafür ausgelegt sind. Günstiger ist es meist, die geeignete Dachfläche gleich zu Beginn zu belegen, weil Gerüst, Planung und Anschluss dann nur einmal anfallen. Auf diese Posten entfällt bei kleinen Anlagen ein grosser Teil der Kosten.
In 60 Sekunden zur unverbindlichen Offerte
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- Antwort innerhalb von 24 Stunden
- Kostenlos und unverbindlich
- Eigenes Montage-Team, keine Subunternehmer
- Förderantrag und Anschlussgesuch inklusive
Vielen Dank!
Ihre Anfrage ist eingegangen. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.